Mit Prototyping durch Smarter Services Projektrisiko in Softwareentwicklungsprojekten entschärfen

Mit Prototyping das Projektrisiko von Softwareentwicklungsprojekten entschärfen

Mit Microservices zum Prototypen – Risiken minimieren, Projektverläufe effizienter gestalten. Warum es sinnvoll ist, mit Smarter Services Prototypen zu arbeiten, die auf Microservices basieren.

Vielfach werden Prototypen als überflüssiger Luxus angesehen oder Vorstudien (sog. POCs, Proof of Concept) absichtlich zum Wegwerfen konstruiert.

Smarter Services verfolgen den Ansatz, gleich mit der endgültigen Technologie zu starten und den Prototypen als MVP (Minimum Viable Product) auszulegen. Diese aus der Lean Startup-Welt entliehene Vorgehensweise führt im Zusammenspiel mit dem DevOps-Entwicklungsansatz zu einem für alle Parteien sehr viel entspannteren Projektverlauf.

Projektverlauf mit Prototyp Quelle: SINTEC Informatik GmbH

Projektverlauf mit Prototyp
Quelle: SINTEC Informatik GmbH

Da der Anspruch der Smarter Services darin liegt, die prinzipiellen Denkmuster und die Organisation selbst zu verändern, ist der wesentliche Schritt beim Prototypen-Bau die Gewichtung der notwendigen Bestandteile. Bestandteile sind in einem gesamtheitlichen Ansatz aber letztendlich nichts anderes als die Interessen der handelnden Personen:

  • Kunden
  • Designer
  • Ingenieure
  • Administratoren

Nur wenn die Gewichtung eines Prototyps alle Interessen dieser Personen angemessen berücksichtigt, sind die aus dem Prototyp gewonnenen Erfahrungen wertvoll und aussagekräftig.

Die richtige Gewichtung kann zum Beispiel im Rahmen eines Design-Thinking-Workshops ermittelt werden. Allerdings lässt sich in der Praxis beobachten, dass sich viele Projekt-Teams sehr schwer damit tun, ein Minimum Viable Product tatsächlich richtig zu gestalten:

MVPs zu gestalten ist schwer Quelle: www.expressiveproductdesign.com

MVPs zu gestalten ist schwer
Quelle: www.expressiveproductdesign.com

Viele Software-Ingenieure tendieren zur ersten Variante: „Lasst uns zuerst das komplette endgültige Datenmodell entwerfen!“ – worauf hin das Design-Team monatelang wartet, bis das Schnittstellen-Team erste Testdaten zu Verfügung stellen kann.

Viele Projekt-Manager forcieren zwar den ganzheitlichen Ansatz – verändern aber während des Projekts ständig essentielle Rahmenparameter (was Entwicklungsteams und Designer oft an die Grenzen ihrer nervlichen Belastbarkeit bringt): in der Projektphase 1 wird der perfekte Roller gebaut – obwohl eine der Grundanforderungen war, zwei Personen bei Winterwetter sicher transportieren zu können. Hier wird viel Blindleistung erzeugt – oder glauben Sie, dass der aerodynamische Gepäckträger aus Phase 2 sich im Endprodukt in Phase 4 wiederfindet?

Was sind die Vorteile von Smarter Services Prototypen?

  • Durch Verwendung der endgültigen Technologie werden technische Probleme weitaus früher sichtbar als bei Prototypen, die nur auf Papier existieren (Clickable-Demos, reine UI-Mockups)
  • Durch den DevOps-Ansatz wird der Betrieb im Rechenzentrum vom ersten Release an geübt und der Prototyp Schritt für Schritt an Sicherheitsrichtlinien angepasst – der Gefürchtete „Big-Bang“-Go Live wird vermieden
  • Smarter Services betrachten UIs ebenso als Services wie Interfaces. Durch diese Gleichberechtigung werden die Typischen Silo-Probleme abgemildert, die z. B. durch eine zentrale Design-Abteilung entstehen können („Sieht gut aus – läuft aber unerträglich langsam bei der Dateneingabe!“).

 

Möchten Sie die Risiken für Ihr Projekt durch Microservices minimieren? Wir informieren gerne!

Über den Autor:

Ralph Göllner beschäftigt sich seit 1996 ausschließlich mit Technologien aus dem Internetbereich und lernt ständig neue Methoden kennen, um in komplexen Projekten die Mitarbeiter aus Entwicklung, Fachbereichen, Administration und Betrieb miteinander gewinnbringend zu vernetzen.

Bereits 1996 wurde er von Microsoft als Professional Solution Developer erstmals zertifiziert und hat seitdem viele Auszeichnungen in den verschiedensten Themengebieten von Datenbanken (MCTS SQL Server) über Cloud- und Collaboration-Themen (MCPD Azure, MCPD Sharepoint 2010) bis hin zu aktuellen Frontend-Themen (MCTS HTML5/Javascript) erhalten.

Bei SINTEC legte er die Grundlagen für das innovative s3f Microservice Framework und treibt als zertifizierter SCRUM-Product Owner die ständige Weiterentwicklung nach dem DevOps-Prinzip voran.

Smarter_Mittelstand_5
/von

SINTEC auf der Messe Smarter_Mittelstand – Digitalisierung 4.0

Als Aussteller besuchten wir die Messe "Smarter Mittelstand - Digitalisierung 4.0" in der Meistersingerhalle in Nürnberg, wo interessante Informationen zur Digitalisierung in mittelständischen Unternehmen ausgetauscht werden konnten. Unser Business Development Manager Dirk Kühnert vertrat SINTEC mit einem Fachvortrag zum Internet of Things.
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