SINTEC Studie Smarter Services 2016: Handlungsfelder & Erfolgsfaktoren der digitalen Transformation

Industrie 4.0 zum Anfassen: Handlungsfelder und Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Industrie 4.0 Strategie und digitale Transformation

Erfahren Sie hier, welches die entscheidenden Erfolgsfaktoren sowie wichtige Schritte zur Umsetzung einer erfolgreichen Industrie-4.0-Strategie sind.

Deutsche Unternehmen verharren oft in einem Tunnelblick. Sie haben ihre Herstellungsprozesse weitestgehend verschlankt und sind unsicher, weitere Investitionen zu tätigen: „Es müssen erst überzeugende Zahlen geliefert werden, ehe eine Technologie näher in Betracht gezogen und realisiert wird.“ bestätigt der Fertigungs-IT-Leiter eines mittelständischen Unternehmens im Rahmen unserer Smarter Services Studie 2016. 30% der befragten Unternehmen halten die hohen Investitionskosten sowie die vorhaltende Skepsis im Management als elementaren Grund, warum Deutschland nur langsam Fahrt aufnimmt in Sachen Digitalisierung und Vernetzung. Weitere genannte Hemmnisse sind mangelnde Konzepte für IT-Sicherheit, fehlende Standards und heterogene Datenschnittstellen intern und extern.

Erfolgversprechende Industrie 4.0 Strategien stehen noch am Anfang

Insgesamt zeigen die Untersuchungsergebnisse, dass Industrie 4.0 in der Fertigungsindustrie noch am Anfang steht. Weniger als 40% der Unternehmen haben typische Industrie-4.0-Szenarien realisiert (Abb. 1) und weit mehr befinden sich noch in der Planungsphase (Abb. 2).

Smarter Services 2016: Nutzungsgrad von Industrie 4.0 Methoden in der deutschen Fertigungsindustrie

Nutzungsgrad Industrie 4.0 Methoden (Split nach Good Practices und Bewahrern); Good Practices sind Unternehmen mit einem hohen Automatisierungsgrad von Produktions- und Overheadprozessen, während Bewahrer bezogen auf Automatisierung und Digitalisierung ihrer Prozesse sehr zurückhaltend sind. Quelle: SINTEC Studie Smarter Services 2016

Smarter Services 2016: Verbreitungsgrad Industrie 4.0 Methoden in der deutschen Fertigungsindustrie

Verbreitung von Industrie 4.0 Methoden (gesamt; Ranking nach Häufigkeit der Nutzung)
Quelle: SINTEC Smarter Services 2016 Studie

Was die Studie aber auch zeigt, ist die Erkenntnis, dass produktionsnahe Prozesse trotz fortgeschrittenen Digitalisierungsgrades gerade mal einen durchschnittlichen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten. Das ist überraschend in Anbetracht der Aussage, „die Elemente von Industrie 4.0 (seien) ein Baustein, um den Unternehmensgewinn zu steigern und dem Preisdruck entgegenzuwirken.“ (Originalaussage aus der Studie Smarter Services 2016)

Auffällig ist, dass in der Studie als Zielsetzung von Industrie 4.0 nur auf relativ niedrigem Level die Integration von Kunden (5%) oder Lieferanten (2%) genannt wird. An (neue) Geschäftsmodelle denken nur 4% der Befragten. Umso überraschender ist die Tatsache, dass 24% der Unternehmen ihren Unternehmenserfolg maßgeblich steigern konnten, die ihren Fokus auf die gleichzeitige Digitalisierung von produktionsnahen Prozessen und Overheadprozessen legen. Über zwei Drittel dieser Unternehmen unterstützen ihre Vertriebs-, Angebots- und Serviceprozesse digital, wohingegen nur knapp 40% der Unternehmen in der Lage sind, die sich lediglich auf die Automatisierung ihrer Fertigungsprozesse konzentrieren.

Die Studie zeigt ganz klar: Industrie 4.0 ist kein Buzzword, sondern eine Chance.  Eine Vielzahl von Indikatoren beweist die positiven Auswirkungen einer digitalisierten Wertschöpfungskette. Um den Beitrag zum Geschäftserfolg durch Digitalisierung zu maximieren, muss Industrie 4.0 als wesentlicher Baustein verstanden werden.

Unternehmen mit erfolgreicher Industrie 4.0 Strategie zeichnet aus, dass sie

  • sowohl die fertigungsnahen Prozesse als auch die Overheadprozesse automatisiert haben,
  • bezüglich ihrer digitalen Transformation eine klare Strategie verfolgen und darüber hinaus bereit sind, ausreichend zu investieren,
  • nicht nur vereinzelt Industrie-4.0-Szenarien zu Marketingzwecken umsetzen, sondern eine integrierte Industrie-4.0-Roadmap verfolgen und eine hohe Durchdringung mit bereits umgesetzten Industrie-4.0-Szenarien aufweisen,
  • die Voraussetzungen für durchgängiges Engineering geschaffen haben und somit ihre Produktentwicklungsprozesse digital unterstützen,
  • vor allem die Prozesse an den Schnittstellen zu ihren Kunden digitalisiert haben.

Welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen hierfür gegeben sein müssen, erfahren Sie im Beitrag „Darum steigern 24% der Unternehmen aus der deutschen Industrie mit Industrie 4.0 ihren Unternehmenserfolg signifikant“  unserer Artikelserie „Industrie 4.0 zum Anfassen“.

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Smarter_Mittelstand_5
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SINTEC auf der Messe Smarter_Mittelstand – Digitalisierung 4.0

Als Aussteller besuchten wir die Messe "Smarter Mittelstand - Digitalisierung 4.0" in der Meistersingerhalle in Nürnberg, wo interessante Informationen zur Digitalisierung in mittelständischen Unternehmen ausgetauscht werden konnten. Unser Business Development Manager Dirk Kühnert vertrat SINTEC mit einem Fachvortrag zum Internet of Things.
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